Heller Wohnzimmerraum mit weißen Sofas, Couchtischen, Pflanzen und Bücherregalen, große Fenster mit Vorhängen.

Mein Ansatz

Veränderung entsteht selten durch Wissen allein.

Die meisten Menschen, die meine Praxis aufsuchen, wissen bereits sehr viel über sich selbst. Sie haben nachgedacht, analysiert, reflektiert und oft lange versucht, bestimmte Themen allein zu lösen. Und dennoch bleiben manche Muster bestehen – in Beziehungen, im Umgang mit sich selbst oder in herausfordernden Lebenssituationen.

Ich betrachte diese Muster nicht als Defizite, sondern als nachvollziehbare Antworten auf Erfahrungen, die uns geprägt haben.

Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht deshalb die Beziehung – die Beziehung zu uns selbst, zu anderen Menschen und zu der Geschichte, die wir über uns erzählen. Denn die Art, wie wir mit uns selbst in Kontakt stehen, beeinflusst häufig auch, wie wir Beziehungen führen, Grenzen setzen, Konflikte erleben oder Nähe zulassen.

Mein beruflicher Weg war dabei alles andere als geradlinig. Vor meiner therapeutischen Tätigkeit habe ich Pharmazie studiert und mehr als zwanzig Jahre in der Medienbranche gearbeitet – als Autorin, Journalistin, Kreative sowie in leitenden Funktionen großer deutscher Verlagshäuser.

Diese Erfahrungen prägen meine Arbeit bis heute. Sie verbinden wissenschaftliches Denken mit einem tiefen Verständnis für die Komplexität menschlicher Lebenswege. Ich kenne Leistungsdruck, Verantwortung, berufliche Umbrüche und die Frage, wie Veränderung gelingen kann, wenn alte Strategien nicht mehr tragen.

In meiner Praxis verbinde ich moderne Traumatherapie, EMDR, integrative Psychotherapie sowie systemische und beziehungsorientierte Ansätze. Dabei geht es nicht darum, Menschen möglichst lange in Therapie zu halten, sondern gemeinsam herauszufinden, was nachhaltige Veränderung ermöglicht.

Manche Prozesse brauchen Zeit. Andere dürfen überraschend effizient sein. Entscheidend ist nicht die Methode allein, sondern die Passung zwischen Mensch, Anliegen und therapeutischem Vorgehen.