Psychotherapie & Trauma
Wiederkehrende emotionale Reaktionen, belastende Erfahrungen oder anhaltende innere Anspannung haben oft eine Geschichte.
In der psychotherapeutischen Arbeit geht es darum, diese Zusammenhänge behutsam zu verstehen und neue, korrigierende Erfahrungen zu ermöglichen.
Dabei arbeite ich ressourcenorientiert, integrativ und mit EMDR.
Worum es geht
Psychotherapie bedeutet nicht nur Gespräche über Belastungen, sondern ein gemeinsames Arbeiten an den inneren Mustern, die Ihr Erleben prägen.
Viele dieser Muster entstehen aus früheren Erfahrungen und zeigen sich heute in Beziehungen, im Selbstbild oder im Umgang mit Stress und Emotionen.
Veränderung entsteht dabei nicht durch reines Verstehen, sondern durch neue emotionale und körperliche Erfahrungen im sicheren Rahmen.
Wie ich arbeite
Psychotherapie ist für mich kein starres Behandlungskonzept, sondern eine individuelle Zusammenarbeit. Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seine Beziehungen und seine Art mit, die Welt zu erleben.
Deshalb arbeite ich traumaorientiert, neurodiversitätssensibel und ressourcenorientiert. Je nach Anliegen verbinde ich Gesprächstherapie, systemische Perspektiven und EMDR zu einem therapeutischen Prozess, der sich nicht an einer Methode orientiert, sondern an dem Menschen, der mir gegenübersitzt.
Formate / Rahmen
In meiner Praxis arbeite ich mit unterschiedlichen therapeutischen Formaten, die sich an der Art Ihres Anliegens und dem gewünschten Veränderungsprozess orientieren. Beide Formen sind auf eine klare und verlässliche Zusammenarbeit ausgerichtet.
Gemeinsam klären wir im Erstgespräch, welcher Rahmen für Ihre Situation sinnvoll und tragfähig ist.
Kurzzeitbegleitung
Die Kurzzeitbegleitung richtet sich an Menschen, die sich in einer akuten Belastungssituation befinden, ein klar umrissenes Thema bearbeiten möchten oder Unterstützung in einer konkreten Lebensphase suchen.
Im Mittelpunkt steht eine zeitlich begrenzte, fokussierte Arbeit, die auf Stabilisierung, Einordnung und erste nachhaltige Veränderungsschritte ausgerichtet ist.
Häufig geht es darum, belastende Dynamiken besser zu verstehen, emotionale Reaktionen zu regulieren und wieder mehr innere und äußere Handlungsfähigkeit im Alltag zu gewinnen.
Je nach Anliegen kann hier eine gezielte EMDR-Arbeit einen zentralen Schwerpunkt bilden, um belastende Erfahrungen effizient zu verarbeiten und nachhaltig zu integrieren.
Die Kurzzeitbegleitung ist als strukturierter Prozess angelegt und umfasst in der Regel 5, 10 oder 15 Sitzungen. Diese finden üblicherweise in wöchentlichen Abständen statt, um eine kontinuierliche und wirksame Entwicklung zu ermöglichen.
Der genaue Umfang wird zu Beginn gemeinsam abgestimmt und orientiert sich an Ihrem Anliegen sowie dem therapeutischen Prozess.
Prozessbegleitung
Die Prozessbegleitung richtet sich an Menschen, die wiederkehrende emotionale Muster, länger bestehende innere Belastungen oder komplexe Beziehungserfahrungen bearbeiten möchten.
Im Mittelpunkt steht eine nachhaltige therapeutische Arbeit, die über einzelne Symptome hinausgeht und die dahinterliegenden inneren Strukturen und Beziehungsmuster in den Blick nimmt.
Häufig geht es dabei um Themen wie wiederkehrende Konflikte in Beziehungen, ein belastetes Selbstbild, Schwierigkeiten mit Nähe und Abgrenzung oder ein anhaltendes Gefühl innerer Unsicherheit.
Der therapeutische Prozess ist beziehungs- und erfahrungsorientiert. Neben der kognitiven Einordnung spielen auch emotionale und körperliche Ebenen eine zentrale Rolle.
Methoden wie integrative Psychotherapie, systemische Perspektiven sowie EMDR fließen je nach Anliegen individuell in die Arbeit ein.
Die Prozessbegleitung ist auf Kontinuität angelegt und findet in der Regel in wöchentlichen oder zweiwöchentlichen Abständen statt. Sie wird regelmäßig gemeinsam reflektiert und an den Verlauf angepasst.
Die Dauer ist offen und orientiert sich am individuellen Prozess sowie an der Entwicklung der therapeutischen Arbeit.
EMDR & Trauma-sensible Prozesse
In der Arbeit mit belastenden Erfahrungen spielen sowohl Stabilisierung als auch gezielte Verarbeitung eine zentrale Rolle.
EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist eine wissenschaftlich fundierte Methode, die insbesondere bei traumatischen oder emotional stark verankerten Erinnerungen eingesetzt wird. Sie unterstützt dabei, belastende Erfahrungen im Gehirn neu zu verarbeiten und ihre emotionale Intensität zu reduzieren.
Die Arbeit erfolgt dabei behutsam und in einem klar strukturierten Rahmen. Voraussetzung ist stets eine ausreichende innere Stabilität, die im Verlauf der Therapie gemeinsam aufgebaut und gesichert wird.
Ergänzend dazu arbeite ich ressourcenorientiert. Das bedeutet, dass neben belastenden Erfahrungen immer auch Ihre individuellen Stärken, stabilisierenden Erfahrungen und vorhandenen Bewältigungsstrategien einbezogen werden. Ziel ist es, innere Sicherheit zu stärken und neue Handlungsspielräume zu entwickeln.
Veränderung entsteht dabei nicht durch Konfrontation allein, sondern durch die Verbindung von Stabilisierung, behutsamer Verarbeitung und Integration.